Was immer geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen.

Wie siehst du das? Kannst du dich mit dieser Aussage identifizieren oder fällt es dir schwer sie als wahr anzunehmen?

Ein Wanderer: „ Wie wird das Wetter heute?“ Der Schäfer: „So, wie ich es gerne habe.“ „Woher wisst ihr, dass das Wetter so sein wird, wie ihr es liebt?“☀️☔️🌪

„Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund, dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich ganz sicher: Das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.“😎

Was immer geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen.💗Was immer geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen. (1).png
Anthony de Mello

Wie ergeht es dir mit dieser Metapher? Kannst du das Leben so wie es ist nehmen? Kannst du die Situation die dir im Alltag geboten werden lieben und leben?

Als mein Sohn zur Welt kam drehte sich ständig alles um das Thema Schlafen. 😴🛌Hält er seine Schläfchen unter Tags? Wann schläft er ein? Wie viele Stunden am Stück schläft er? Schläft er schon durch? Phase um Phase wechselte sich ab. Zufrieden war ich ehrlicherweise nie mit dem wie er schlief. Er schlief meist ein kurzes Schläfchen um 10 Uhr und dann für 1 Jahr circa auch zur Mittagszeit ein Stündchen. In der Nacht wollte er oft alle 2 Stunden gestillt werden, in schlimmen Zeiten war es sogar jede halbe Stunde.
Am Abend hatten wir die Vorstellung, dass er um 19 Uhr ins Bett gebracht werden sollte. Mein Sohn schlief aber um diese Uhrzeit nicht. Ich verbrachte oft 1,5 Stunden neben ihm und wartete bis er endlich einschlief. Es war unerträglich, ich lag wach neben ihm und hatte in meinem Kopf all die Dinge, die ich noch machen wollte. Innerlich wurde ich immer unruhiger. Sehr oft war ich dann selbst so müde, dass ich kurze Zeit später ebenfalls ins Bett ging oder ich wusste mit meiner Zeit nichts mehr anzufangen, weil ich so grantig war, dass ich so wenig Zeit für mich habe.⌚️

Damals kam ich nicht auf die Idee meinen Sohn erst um 20 oder 21 Uhr ins Bett zu bringen, ich schätze mal da wäre er dann wirklich bereit dazu gewesen. Ich kam auch nicht auf die Idee, dass ich mich mit einem Buch neben ihn ins Bett liegen hätte können, während ich ihn stille und wir uns nahe sind. 🤱

Es hätte viele Möglichkeiten gegeben, doch ich konnte keine einzige davon sehen. Ich war so mit meiner Vorstellung, wie diese Situation zu sein hat, beschäftigt, dass ich ständig unglücklich war. So oft sind es unsere starren Meinungen die uns vom Glück abhalten und nicht die Situation an und für sich!

Frage dich das nächste Mal in einer deiner Situationen die einfach nicht rund laufen: "Was könnte ich anders machen?" 🙂🙃🤩