Erwartungen

Warum melden sich Eltern bei mir und wie kann ich sie mit der Craniosacral Therapie unterstützen?

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Die meisten Eltern melden sich bei mir, weil ihr Baby/Kind viel schreit, oft unruhig ist, schlecht schläft, Verdauungsbeschwerden oder eine Seitbevorzugung (Kopfhaltung vermehrt in eine Richtung) hat.

Sie erhoffen sich, dass ich mit der Craniosacral Therapie eine Besserung der kindlichen Beschwerden erreiche.

Was kann ich machen?
Mit der Craniosacral und Physiotherapie habe ich Werkzeuge an der Hand um z. B. Blockaden in den Wirbelgelenken zu lösen. Ich kann helfen Verspannungen des Gewebes und der Muskulatur zu lockern. Auch kann ich bei Fehlhaltungen positiv eingreifen und somit eine Schmerzlinderung herbeiführen.

Was ich jedoch nicht verändern kann ist die Tatsache, dass sich ein Baby am liebsten in der Nähe seiner Mutter aufhält. Die beiden sind in der Schwangerschaft eine Art Symbiose eingegangen, die sich auch nach der Geburt fortsetzt.
Bis auf wenige Ausnahmen haben Babys ein sehr starkes Nähe Bedürfnis! Sie wollen viel getragen werden und die Nähe von Mama und Papa spüren, so hat es die Natur vor langer Zeit eingerichtet.
Ein Kind mag nicht gerne alleine wo liegen. Viele Situationen erscheinen für ein Baby lebensbedrohlich da es sich noch nicht selbst helfen kann.
Weil es noch nicht in unserer Sprache spricht, verständigt es sich über Unruhe, Laute/Geräusche und vor allem Schreien!

Das derzeitige mediale Bild einer Mutter-Kind-Beziehung sieht vor, dass das Kind hübsch gekleidet in einem modernen Kinderwagen, zufrieden lächelnd, am besten noch schlafend, von der ebenfalls schick gekleideten Mama, die wieder genauso aussieht wie vor der Schwangerschaft, die völlig zufrieden und ausgeschlafen ist, herum geschoben wird.

Das stiftet Verwirrung…viele Mütter und Väter tun sich schwer in Beziehung mit ihrem Kind zu treten, weil das was sie sich erhofft haben, dass was sie medial und über Erzählungen erfahren haben, nicht dem entspricht wie ihr Baby und das "Eltern-sein" ist.

Manchmal ist die beste Therapie für das Kind und die Eltern, dass die Situationen, genauso wie sie sind, mit allen schwarzen Löchern und rosa Hochs, angenommen werden.

Es ist so wie es ist und ihr liebe Mütter und Väter, habt die Chance gemeinsam mit eurem Kind einen völlig neuen (noch nie dagewesenen) Weg zu gehen